Lean Six Sigma als Best Practice

Six Sigma hat sich über die letzten 20 Jahre global als Best Practice zur Optimierung von Prozessen etabliert. Viele namhafte Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen setzen Six Sigma für die Optimierung erfolgreich ein und profitieren vom signifikanten, ergebniswirksamen Nutzen der Projekte. Kundenfokus und Messbarkeit stehen dabei im Vordergrund.

Auszug aus dem Standardwerk „Six Sigma+ Lean Toolset“

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Six Sigma+Lean Toolset deutsch

In Ihrem Lean Six Sigma-Karrierepfad führt die optimale Kombination dreier Ansätze je nach Rolle zur nachhaltigen Weiterentwicklung in folgenden Schwerpunkten

Six Sigma

  • Ausrichtung an messbaren Kundenanforderungen
  • Anwendung statistischer Analysemethoden zur Reduktion von Variation in Prozessen
  • Kennzahlenbasiertes Management von Prozessen

Lean

  • Ausrichtung an wertschöpfenden
    Tätigkeiten
  • Eliminierung von Verschwendung
  • Minimierung von Durchlaufzeiten
  • Reduktion von Arbeitsrückständen

Change Implementation

  • Identifikation und Überwindung von Widerständen
  • Steuerung von Projektteams
  • Erhöhung der Veränderungsfähigkeit
    und der Veränderungsbereitschaft

Die nachhaltige Befähigung wird durch eine anerkannte Zertifizierung über alle Grenzen hinweg vergleich- und nachweisbar

Ziel des UMS Trainings ist es, Black und Green Belts so auszubilden, dass sie alle ihnen übertragenen Aufgaben und Maßnahmen ziel- und erfolgsorientiert erfüllen. Teilnehmer:innen eines Lean Six Sigma-Trainings, die alle Voraussetzungen erfüllen, können ein UMS Zertifikat oder ein von der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) ausgestelltes Zertifikat erwerben.

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„Die UMS Black Belt-Zertifizierung hat meine fachliche Kompetenz auch im Lebenslauf auf ein nächstes Level gebracht. Ich kann damit in meinem Unternehmen als anerkannter Black Belt die Methode sinnvoll einsetzen und Projekte steuern.“

Six Sigma Black Belts – sind nur die besten Mitarbeiter gut genug?

Ein oft zitierter Erfolgsfaktor für ein Six Sigma Programm besteht darin, nur die besten Mitarbeiter zu Black Belts auszubilden. In der Praxis konnten wir beobachten, dass die scheinbar zweitbesten aus Unternehmenssicht oftmals die tatsächlich besten sind.

Das muss ein angehender Black Belt wirklich können:

  • Offen sein für Neues
  • Beharrlich und konfliktfähig sein
  • Zuhören und Dinge hinterfragen
  • Anderen den Erfolg gönnen
  • Kommunizieren

Der Rest kann in den Trainings erlernt oder vom Sponsor eingefordert bzw. an Teammitglieder:innen delegiert werden.

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Lean – Schlank um jeden Preis?

Lean Management steht für schlanke, verschwendungsarme und damit kostengünstige Prozesse. Wie im Privaten hat ein Schlankheitswahn aber auch für ein Unternehmen Schattenseiten. Oft verliert es auf dem Weg seine wichtigste Ressource: die Mitarbeiter.

Viele Unternehmen in den westlichen Industrienationen strebten in den 1980er Jahren danach, den Erfolg der japanischen Autohersteller nachzuahmen. Diese hatten seit der Nachkriegszeit mit Lean Management kontinuierlich die Wertschöpfung in den Unternehmen verbessert. Die Grundlage dafür bildeten drei Prinzipien:

  • eine Produktion, die Verschwendung, etwa durch Nacharbeit, Bestände und Engpässe (Muda), minimiert,
  • eine Produktion ohne unzweckmäßige Abläufe, bei denen Mensch oder Maschinen überlastet werden (Muri), und
  • eine Produktion, die eine ungleichmäßige Auslastung der Kapazitäten (Mura) vermeidet.

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